Am Unternehmen arbeiten statt im Unternehmen: Wie docu-fix seinen Vertrieb von Grund auf systematisch aufbaut

Steffen Lantzsch kam nach über 25 Jahren auf Kundenseite in die Geschäftsführung von docu-fix. Einen Vertrieb gab es dort praktisch nicht. Mit dem Growth by Reset Assessment hat er zuerst Klarheit über den Ist-Zustand gewonnen und geht jetzt Schritt für Schritt im wöchentlichen Sparring weiter.

Kunde

Leistungen

Projektdetails

Über docu-fix

docu-fix digitalisiert Büros und Geschäftsprozesse: von Scan-Dienstleistungen über Dokumentenmanagement bis zur elektronischen Signatur. Als langjähriger DocuWare-Partner berät das Team Kunden bei Auswahl, Einführung und Betrieb, mit einem Schwerpunkt auf der Sozialwirtschaft.

Das Unternehmen gibt es seit fünf Jahren. Fachlich ist docu-fix hervorragend aufgestellt, mit starken Kunden und viel Erfahrung. Einen systematischen Vertrieb gab es bisher aber nicht.

„Ich bin seit zwölf Monaten in der Geschäftsführerrolle. Eine ganz neue Perspektive für mich, weil ich vorher über 25 Jahre auf Kundenseite gesessen habe.“
Steffen Lantzsch
Geschäftsführer, docu-fix GmbH

Ausgangssituation

Steffen ist Informatiker, kommt aus dem medizinischen Bereich und hat lange in leitenden Funktionen und als Projektleiter in der IT gearbeitet. Als Geschäftsführer muss er nun zum ersten Mal auch den Vertrieb steuern:
  • Das CRM-System war nicht sauber aufgesetzt
  • Es gab keine definierten Vertriebsprozesse
  • Die Pipeline wurde von Monat zu Monat leerer
  • Die Consultants, die bisher mitverkauft hatten, wollten nicht mehr im Vertrieb arbeiten und hatten es auch nie gelernt –> Kaum Chancen für Umsatzwachstum
„Da war für mich ein Punkt erreicht: Ich brauche Unterstützung. Ich muss erst mal ein Gefühl dafür kriegen, wo ich stehe. Was sind meine Pain Points? Wo sind meine Herausforderungen?“
Steffen Lantzsch

Das eigentliche Problem

Technisch stark aufgestellt zu sein heißt, viele Techniker im Team zu haben. Verkauft wird aber nicht über Technik, sondern über die Schmerzpunkte des Kunden. Genau diese Fähigkeit musste im Unternehmen erst systematisch aufgebaut werden.

Ziele des Kunden

Steffen hat seine Rolle klar definiert: das Unternehmen wachsen lassen und strategisch ausrichten. Daraus ergeben sich die Ziele:

Unsere Umsetzung

1. Erstgespräch und menschlicher Fit

Steffen ist über LinkedIn auf mich aufmerksam geworden. Entscheidend war für ihn die Kombination aus Vertriebsaufbau im B2B und Erfahrung mit SaaS-Lösungen, und dass es im ersten Gespräch menschlich gepasst hat.

„Vertriebsschulungen und Coaching kann ich mir überall holen, das gibt es mittlerweile Sand am Meer. Aber diese Kombi war der Punkt, der hängen geblieben ist.“

2. Growth by Reset Assessment

In mehreren Sessions haben wir den Ist-Zustand strukturiert erhoben: Vertriebsprozess, CRM, Pipeline, Team und Positionierung. Am Ende stand ein Ergebnis, das Steffen in den allermeisten Punkten mitträgt.

  • Echter Status Quo statt Bauchgefühl
  • Pain Points und Herausforderungen klar benannt mit möglichen Lösungen
  • Priorisierte Schritte für den Vertriebsaufbau der nächsten 12 Monate exakt definiert


3. Wöchentliches Sparring zur Umsetzung

Seit dem Abschluss des Assessments arbeiten wir im wöchentlichen Jour fixe die Roadmap ab. Steffen bekommt jede Woche Feedback zu den Schritten, die er eingeleitet hat, und entscheidet über die nächsten.

  • CRM und Vertriebsprozesse sauber aufsetzen
  • Team und Rollen im Vertrieb neu aufstellen
  • Pipeline kontinuierlich füllen

Die zentrale Erkenntnis

„Mit Technik kann ich nicht verkaufen. Ich muss die Schmerzpunkte des Kunden identifizieren und eine Lösung präsentieren, auf einer emotionalen Ebene und nicht auf der technischen. Da schaltet jeder Verantwortliche ab.“

Steffen bringt genau diesen Blick aus 25 Jahren auf Kundenseite mit. Jetzt geht es darum, ihn ins Team und in einen wiederholbaren Prozess zu übertragen.

Das hat das Assessment gebracht:

Klarheit

Arbeitsweise

Was noch kommt

Warum Steffen das empfiehlt

„Es ist für jeden relevant, der die gleichen Herausforderungen hat: erst mal eine Wasserstandsmeldung abzurufen. Wo stehe ich? Da unterschätzt oder überschätzt sich jeder sehr gerne.“

„Ich kann verkaufen, gebe ich zu. Aber ich habe es nie gelernt, ich mache das aus dem Bauch heraus. Zu sagen, das kann ich, finde ich anmaßend.“
Steffen Lantzsch

Fazit

Julius Schaefer, Growth Architekt

Steffen hat etwas getan, das viele Geschäftsführer mit Fachhintergrund vermeiden: Er hat sich ehrlich eingestanden, dass er Vertrieb nie gelernt hat, und sich zuerst einen klaren Blick auf den Ist-Zustand geholt, bevor er Maßnahmen startet.

Was ich aus der Zusammenarbeit mitnehme: Die beste Voraussetzung für Vertriebsaufbau ist nicht Vertriebserfahrung, sondern Selbstreflexion. Steffen bringt sie mit, und deshalb wird es vorangehen.

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